„Gesundheit ist weniger ein Zustand, als eine Einstellung, sie gedeiht mit der freude am Leben.“
Thomas von Aquin

Wundmanagement (chronisch nicht heilende Wunden (Ulcus cruris))

Das Ulcus cruris venosum gilt als schwerste Form der chronisch venösen Insuffizienz. Mit zirka 57–80 % ist das Ulcus cruris die häufigste Ursache aller nicht spontan abheilenden Wunden an den Beinen. Arteriell bedingte Ulzerationen sind in 4–30 %, gemischt arterio-venöse Ulzerationen in etwa 10–15 % und alle übrigen Formen in etwa 6–10 % anzutreffen. Hauptursache ist dabei die venöse Stauung im Gewebe. Häufig liegt entweder ein Zustand nach einer Venenthrombose oder einer chronischen Krampfadererkrankung vor. Deswegen wird das Ulcus cruris venosum auch als Stadium 3 der chronischen Venenstauung bezeichnet.

Behandlungsmöglichkeiten

Die Ursachen zu beseitigen ist oft schwierig. In erster Linie ist eine Reduktion von Übergewicht, eine optimale Einstellung eines eventuell bestehenden Diabetes mellitus und eine optimale Einstellung des Blutdrucks anzustreben. Dabei muss allerdings ein ausreichend hoher Blutdruck erhalten bleiben, um die arterielle Versorgung des Gewebes gewährleisten zu können. Hauptmaßnahmen der nicht-operativen Behandlung der Wunde und unterstützende Maßnahmen sind:

Weitere Informationen finden Sie in unserem Informationsflyer chronische Wunden.